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"Cranach Goethe Götze"

Galerie Rothamel / Frankfurt/Main

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Ausstellung in Frankfurt/Main : "Cranach Goethe Götze"



KünstlerIN:
Moritz Götze

Zeitraum: 27.11.2015 bis 09.01.2016

Zur Eröffnung mit dem Künstler am Samstag, 21. November um 14 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in unsere Frankfurter Galerie ein.

Weihnachtsferien vom 24. Dezember bis zum 9. Januar


Als Goethe über Cranach schrieb "in Hinsicht auf Wahrheit und Blüte" könne er "selbst neben Tizian bestehen", ahnte der Dichter nicht, dass der Maler zu seinen Ahnen gehörte: Lucas Cranachs d.Ä. Tochter Magdalena war mit dem sächsischen Kanzler Christian Brück verheiratet. Aus dieser Linie stammt Goethes Mutter, so dass Cranach Goethes Oberurgroßvater ist.

Das paßt, denn Moritz Götze pflegt seit einigen Jahren eine massive Goethe-Cranach-Manie. Er läßt Herrn von Goethe auf Ruinen lümmeln, von einem Plaid bedeckt, nach Tischbein, aber in den Formen seines "Deutschen Pop", in seiner Technik der vielteiligen Emaillekomposition. Umstandslos beamt er Goethe in die Gegenwart und übertrifft das Format der keineswegs filigranen Vorlage im Städel noch einmal beträchtlich.

Auch "Venus und Amor" verlassen den mystisch dunklen Raum der Zeitlosigkeit, den sie in der Ermitage-Fassung des älteren Cranach bewohnen. Sie streifen durch eine leicht vermüllte mitteldeutsche Landschaft, unter deren blauem Himmel sich Windräder drehen. In Götzes Paradies liegen leere Dosen herum, werden Hochhäuser errichtet und Europaletten angeschwemmt.

"Er schenkt den Verhängnissen der Fremdheit, dem vermüllten Planeten, dem Vergessenen oder Verkümmerten zwischen Fensterbrett, Strand und Luftkriegshimmel immer die Poesie einer letzten Unberührbarkeit, das Gewicht eines fraglosen Daseins, also auch ein Staunen, weil bei ihm das Ereignis zählt, nicht sein Grund. Es so zu sehen, macht ihn zum Künstler, es so zu zeigen, zu Götze." (Michael Freitag)

"Mitte der Neunziger brachte es der Kunst-Autodidakt als Gastprofessor bis an die École nationale supérieure des beaux-arts in Paris. In der DDR war der Jungkünstler belächelt worden, im neuen Berlin durfte er das Wirtschaftsministerium mit einem Wandbild ausstatten. Götze erhielt Auszeichnungen und gilt als einer der Lieblinge der deutschen Sammlerklientel. Mittlerweile ist er fast omnipräsent." (Ulrike Knöfel)

"Was bei Moritz Götze imponiert, ist diese Leichtigkeit ohne den Verlust einer Tiefenschärfe und die Methode, die ja eine des Sammelns war. Das hatte er schon in den 80er Jahren. Er schuf sich ein privates Pop-Universum, das aber nicht mit den Reklametafeln der amerikanischen Pop-Art gespeist war, sondern mit seinen eigenen Erinnerungen und Dingen, die er liebte und mit denen er arbeitete… Ich finde da einen spontanen Zugang, der sofort verführt und reizt". (Eckhart Gillen)

"Wenn die Geschichte eine Dunkelkammer ist, dann zählt Götze zu den Lichtmachern. Er leistet sich den ungetrübten Blick, frei von Ideologie." (Christoph Tannert)


Öffnungszeiten:
Mi - Fr 13 - 18 Uhr
Sa 11-16 Uhr
und nach Vereinbarung



Internetadresse:  www.rothamel.de

Texte & Bild © Galerie Rothamel.

Bitte vergewissern Sie sich bezüglich der Aktualität dieser Informationen beim Veranstalter.


  Weitere Infos: Galerie Rothamel

Zeitraum: 27.11.2015 bis 09.01.2016

Adresse:
Fahrgasse 17
60311 Frankfurt/Main

AnsprechpartnerIn: Herr Jörk Rothamel

Telefon: +49 (69) 21 97 66 91
Email:     [email protected]
Öffnungszeiten: Mi - Fr 13 - 18 Uhr
Sa 11-16 Uhr
und nach Vereinbarung


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