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"N0 B O RDERS"

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Ausstellung in Berlin-Mitte : "N0 B O RDERS"



KünstlerIN:
Carola Rümper / mp43 - projektraum für das periphere, Sis Kollektiv / Apartment Project, Artist Group Janzen/Sági/Torma, Stine Eriksen / iCollective

Zeitraum: 27.04.2018 bis 13.05.2018

Am Donnerstag, 26. April 2018 um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung "NO B O RDERS" im C/O KUNSTPUNKT BERLIN, Schlegelstr. 6, 10115 Berlin-Mitte. Sie versammelt die Beiträge von vier ausgewählten Initiativen, welche die Internationalität und kulturelle Vielfalt der Berliner Projektraumszene repräsentieren.

Der Titel der Ausstellung "NO B ORDERS" ist als aktueller politischer Ausruf zu verstehen, der direkt aus der Projektraumszene kommt. Er steht für einen offenen Blick in die Welt, die künstlerische Rückeroberung des Stadtraumes sowie den Erhalt von Unabhängigkeit und Diversität von Projekträumen und -initiativen. Für die Ausstellung wurden über einen Open Call vier international agierende Projekträume und -initiativen ausgewählt, deren künstlerische Arbeiten sich gegen Abgrenzung, Repression und geistige Enge positionieren und stattdessen Wege der Kommunikation und Freiheit aufzeigen. Die gemeinsame Präsentation ermöglicht nicht nur eine Begegnung verschiedener Ausdrucks- und Reflexionsformen, sondern bietet auch Raum für spontane künstlerische Aktionen und weiterführende Diskussionen. So finden während der Ausstellungszeit vom 27. April bis zum 13. Mai 2018 mehrere Performances, Artist Talks, ein Videoscreening und eine Paneldiskussion mit den beteiligten Künstler*innen statt.

Das Apartment Project, gegründet 1999 in der Türkei und in Berlin aktiv seit 2012, fördert von Anfang an künstlerische Kollaborationen, die die Grenzen zwischen Kunst- und Alltagswelten herausfordern. Die Initiative gibt der aus der Türkei kommenden Künstler*innengruppe Sis Nebel ein Podium für die internationale Präsentation ihres Projektes "His TV" Fühl-TV/Gefühl-TV , das als Antwort auf Gewalt und Zensur und die daraus resultierende Sprachlosigkeit in ihrer Heimat zu verstehen ist. In der Ausstellung simuliert das Kollektiv einen begehbaren Fernsehsender mit Aufnahmestudio und laufendem Sendeprogramm. Während der gesamten Ausstellungszeit können weitere Aufnahmen gemacht und neue Sendungen produziert werden. Immer aber sind Zeit und Ort des landes- und weltweiten Geschehens vertauscht. Der Schwierigkeit, sich frei zu äußern, stellen die Künstler*innen Humor und Spitzzüngigkeit als Widerstandsstrategie entgegen. "His TV" wird so zur "Gegen-Eroberung" des Fernsehens und stellt für einen Moment dessen Übernahme durch das öffentliche Gewissen dar.

Die Initiative iCollective, welche sich seit 2009 als organische Kooperationsplattform von Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen an der Schnittstelle von Kunst, urbanen Interventionen und sozial engagierten Projekten versteht, zeigt die 2016 preisgekrönte Videoarbeit "Choreography #2" der Ku¨nstlerin Stine Eriksen. In ihren Arbeiten untersucht Eriksen den von der Moderne geerbten Begriff des Fortschritts mit seinem Versprechen von Zivilisation und Emanzipation durch Rationalität und Wissen. Die Videos finden in alten Fabriken statt, "Kathedralen des Fortschritts", die derzeit verlassen sind. Jene Räume, die den Beginn der industriellen Zeit und damit die Expansion des Kapitalismus markierten, werden als Stadien des Scheiterns, der Desillusionierung eines unerfüllten Engagements dargestellt. Die Vernunft, die der Mechanismus war, die Evolution zu garantieren, manifestiert sich in den Kunstwerken durch eine beckettianische Sprache, die jeden Versuch, Sinn zu schaffen, vereitelt.

Unter dem Titel "All Over the Map" präsentiert die temporäre Künstler*innengruppe Janzen/Sági/Torma Zeichnungen und zwei Performances. Im Fokus steht dabei die Linie als Symbol für die Reduktion, Einfachheit und Freiheit. So laden die drei Künstler*innen aus Russland, Ungarn und Rumänien die Besucher*innen in ihren Performances zu einer Reise aus der begrifflich definierten Realität hin zum Spiel der freien Bewegung, der reinen Wahrnehmung und dem damit verbundenen Aufbrechen von Grenzen ein. Das Zusammenspiel der verschiedenen Kunstwerke und Akteur*innen im selben Raum verstärkt das Gefühl von friedlicher Klarheit und Freiheit und führt dem Betrachter vor, wie er sich von ausgedienten Definitionen, intellektuellen und politischen Strukturen befreien kann, indem er Landkarten mit ihren Grenzen zu ignorieren lernt.

Die Künstlerin Carola Rümper der Initiative mp43 - projektraum für das periphere zeigt das interkulturelle Projekt "stamp alive", das 2018 auch in der National Art Gallery Namibia zu sehen war. Ganz im Mittelpunkt steht hier die Briefmarke als Sinnbild für den grenzenlosen Austausch von Informationen, die Vernetzung von Menschen und darüber hinaus auch als Träger von nationaler Symbolen und Werten. Carola Rümper inspirierte das kleine Klebezeichen zur Gründung einer namibisch-deutschen Kommunikationsplattform. Sie lud jeweils zehn Künstler*innen aus Namibia und Deutschland ein, eine eigene Arbeit als Motiv zur Verfügung zu stellen und ließ daraus bei der Post beider Länder eine Editionsreihe in Form einer Sonderbriefmarke herstellen. Die Editionssätze ergeben eine Miniatur-Ausstellung.


Ein Ausstellungsprojekt des Netzwerkes freier Berliner Projekträume und -initiativen e.V.

Mit freundlicher Unterstüzung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa



Internetadresse:  www.projektraeume-berlin.net/no-b-orders



Bitte vergewissern Sie sich bezüglich der Aktualität dieser Informationen beim Veranstalter.


Berlin-Mitte

Zeitraum: 27.04.2018 bis 13.05.2018

Adresse:
Schlegelstr. 6
10115 Berlin-Mitte

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