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"Routine & Happiness: Mari Nagem & Joaquin Margulis Luchsinger"

SomoS Kunsthaus / Berlin

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Ausstellung in Berlin : "Routine & Happiness: Mari Nagem & Joaquin Margulis Luchsinger"



KünstlerIN:
Mari Nagem, Joaquin Margulis Luchsinger

Zeitraum: 16.05.2018 bis 26.05.2018

(DE unter)

The stick and the carrot make the world go round. In their duo show, Routine & Happiness, artists Joaquin Margulis Luchsinger (Chile) & Mari Nagem (Brazil) contrast the dutiful monotony of everyday life with a quest for the idea of happiness, employing such techniques as video, sound art, multimedia, painting and installation.

Mari Nagem's work demonstrates how the idea happiness is commodified and used as a motivational tool to keep us happy in what are often lives of routine. More and more often we turn towards our digital devices for distraction, reward, companionship, and confidence. Continually, we find ourselves surrounded by motivational imagery and symbols of happiness, paradise and fortune. At the same time as we recognize their artifice and elusiveness, we are still pulled in by their primal allure. Nagem's work expresses the artifice of the pursuit of happiness through exploration of the quantification and manufacturing of human emotion.

In his Sound-art installations, Joaquin Margulis Luchsinger amplifies the 24/7 buzz of work and economics into an aural smog of productivity, in which the Wheels of Industry keep on turning and turning. After a while, the repetitiveness becomes Zen-like, and allows for the perception of in-between tones and reflective nuances. In direct contrast with these repetitive and restricted motions is Joaquin's collage-like painting, which mixes abstract expressionism with schematic geometric elements—an autobiographical homage to the way in which the act of painting liberated the artist from the more conventional and restrictive lifestyles that he protests. Luchsinger juxtaposes the methodical mechanics of his sound sculptures with abstract improvisation in his paintings, creating a conversation between external and internal noise.

While there is extensive pressure towards conformity on a social level, we are also expected to achieve self-optimization and an idealized individuality. Both artists work to challenge apathy and disengagement and to reveal the hollowness of a life ruled by routine or the pursuit of preconceived notions of happiness.

Mari Nagem and Joaquin Margulis Luchsinger show their work together for the first time in Berlin with an exhibition at SomoS Arts May 15th - May 26th 2018. Opening reception: May 15th 6-9pm, entry free.

About Mari Nagem

Mari Nagem (b. Belo Horizonte, 1984) lives and works in São Paulo. She received a master's degree in visual arts from the Haute École d'Art et Design de Genève. Her current work explores the artificiality of landscapes and human interventions, investigating the transformations of the environment through technology and by capturing images using digital media. She is interested in how human thoughts and actions can transform the environment, creating artificial horizons and alternate realities.

About Joaquin Margulis Luchsinger

Joaquin Margulis Luchsinger was born in Santiago, Chile in 1990. He graduated with maximum distinction from Escuela de Artes Visuales de la Universidad Finisterrae. Luchsinger's work is driven by constant use of and experimentation with sound. He divides his artistic production into two lines of work: Looking for the sound through the object and applying concepts drawn from the world of sounds in different artistic mediums in order to reach an image.

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Auf der Suche nach Glück sind wir wie der Esel, dem eine Karotte vorgehalten wird. Mit diesem allzu menschlichem Verhalten setzt sich die Ausstellung Routine & Happiness auseinander. Die Künstler Joaquin Margulis Luchsinger (Chile) und Mari Nagem (Brasilien) stellen in ihrer gemeinsamen Ausstellung die Monotonie des Alltags mit all seinen Verpflichtungen der Suche nach Glück gegenüber. Dabei verwenden sie Video-, Klangkunst-, Multimedia-, Malerei- und Installationstechniken.

Die Arbeit von Mari Nagem zeigt, wie der Begriff des Glücks kommerziell verwendet und als Mittel zur Motivation benutzt wird, um uns in einem Leben, das von Routine geprägt ist, glücklich zu machen. Immer häufiger wenden wir uns unseren digitalen Geräten zu, um uns abzulenken und zu belohnen und Gemeinschaft und Selbstvertrauen zu suchen. Wir sind fortwährend umgeben von einer Bilderwelt, die aus Symbolen von Glück, dem Paradies und Reichtum besteht. Auch wenn wir die Künstlichkeit und Flüchtigkeit dahinter erkennen, reagieren wir immer wieder auf die Reize, die sie aussenden. Nagems Arbeit stellt die Künstlichkeit des Strebens nach Glück dar, das durch die Erforschung von Messbarkeit und Reproduktion menschlicher Emotionen bestimmt wird.

In seinen Ton-Installationen verstärkt Luchsinger die Geräuschkulisse von Arbeit und Industrie, die uns rund um die Uhr umgibt, zu einem hörbaren Smog der Produktivität, in dem sich die Wirtschaft auf Hochtouren dreht. Nach einer Weile wird das ständige Wiederholen der Töne zenartig und ermöglicht die Wahrnehmung von Zwischentönen und Widerhall. Im Gegensatz zu diesem nicht enden-wollenden Gleichklang steht Luchsingers collagenartige Malerei, die abstrakten Expressionismus mit schematischen, geometrischen Elementen kombiniert — eine autobiografische Hommage daran, wie der Akt des Malens den Künstler von Konventionen und Verhaltensnormen befreite. Luchsinger stellt die methodische Mechanik seiner Klangskulpturen und die abstrakte Improvisation seiner Bilder nebeneinander und schafft so einen Dialog zwischen äußeren und inneren Klängen.

Während auf gesellschaftlicher Ebene ein erheblicher Konformitätsdruck besteht, wird von uns gleichzeitig ein hohes Maß an Selbstoptimierung und idealisierter Individualität erwartet. Beide Künstler wollen Apathie und Gleichgültigkeit in Frage stellen und die Leere eines Lebens aufdecken, das von Routine oder dem Streben nach vorgefassten Vorstellungen von Glück bestimmt wird.

Mari Nagem und Joaquin Margulis Luchsinger zeigen ihre Arbeiten erstmals in Berlin mit einer Ausstellung bei SomoS vom 15. Mai bis 26. Mai 2018. Eröffnungsempfang: 15. Mai, 18-21 Uhr, Eintritt frei.


Über Mari Nagem

Mari Nagem (* 1984 in Belo Horizonte) lebt und arbeitet in São Paulo. Nagem hat einen Master in bildender Kunst der Genfer Haute École d'Art et Design. In ihren aktuellen Arbeiten untersucht sie die Künstlichkeit von Landschaften, die Umweltveränderungen durch Technologie und dem menschlichen Eingriff in die Natur, und hält diese mit digitalen Medien fest. Sie möchte erfahren, wie menschliche Gedanken und Handlungen die Umwelt verändern können, indem sie künstliche Horizonte und wechselnde Realitäten erschafft.

Über Joaquin Margulis Luchsinger

Joaquin Margulis Luchsinger wurde 1990 in Santiago, Chile, geboren. Er schloss sein Studium mit Auszeichnung an der Escuela de Artes Visuales de la Universidad Finisterrae ab. In seinen Arbeiten spielt das Experimentieren mit Klängen und Tönen eine große Rolle. Er teilt seine künstlerische Arbeit in zwei Kategorien: Zum einen sucht er über das Objekt nach dem Klang, zum anderen wendet er Konzepte aus der Welt der Klänge mit verschiedenen künstlerischen Mitteln an, um ein Bild zu erschaffen


Öffnungszeiten:
Mari Nagem und Joaquin Margulis Luchsinger zeigen ihre Arbeiten erstmals in Berlin mit einer Ausstellung bei SomoS vom 15. Mai bis 26. Mai 2018, Dienstag-Samstag 14:00-19:00. Eröffnungsempfang: 15. Mai, 18-21 Uhr.



Internetadresse:  http://www.somos-arts.org/routine-happiness-mari-nagem-joaquin-margulis-luchsinger/

Texte & Bild © SomoSKunsthaus.

Bitte vergewissern Sie sich bezüglich der Aktualität dieser Informationen beim Veranstalter.


  Weitere Infos: SomoS Kunsthaus

Zeitraum: 16.05.2018 bis 26.05.2018

Adresse:
Kottbusser Damm 95
10967 Berlin

Email:     [email protected]
Öffnungszeiten: Mari Nagem und Joaquin Margulis Luchsinger zeigen ihre Arbeiten erstmals in Berlin mit einer Ausstellung bei SomoS vom 15. Mai bis 26. Mai 2018, Dienstag-Samstag 14:00-19:00. Eröffnungsempfang: 15. Mai, 18-21 Uhr.


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