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Museum K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen / Düsseldorf

 
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    K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
    Grabbeplatz 5
    40213 Düsseldorf

    Öffnungszeiten:
    dienstags bis freitags: 10.00-18.00 Uhr
    samstags, sonntags und feiertags: 11.00-18.00 Uhr

    montags: geschlossen


      http://www.kunstsammlung.de

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    Information/ Schwerpunkte

    Wiedereröffnung K20
    Grabbeplatz


    Nach zweijährigem Umbau der Kunstsammlung Nordhrein-Westfalen am Grabbeplatz wurde das sanierte und um 2000 Quadratmeter erweiterte Haus im Juli 2010 für das Publikum wiedereröffnet. Die erste Sammlungspräsentation, die Direktorin Marion Ackermann am Grabbeplatz gehängt hat, folgt einem neuen Rhythmus: Durch eine andere Raumstruktur, in einer mäandrierenden Abfolge von Räumen, wird der Besucher viel direkter auf die Kunst hin geführt und begegnet den zurückgekehrten Werken der Landessammlung von Max Ernst, Picasso, Klee, Pollock, Beuys und Richter mit frischem Blick. Ergebnis ist eine Präsentation, die den Aspekt des Musealen betont - mit Beruhigung, Dauer und Gültigkeit und mit der Gewissheit, das Vertraute wiederzufinden.

    Dr. Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen:
    Die Sammlung ist endlich wieder da. Der Betrachter wird nun geradezu physisch auf die Kunst zu geführt. Die neue Sammlungspräsentation intensiviert sowohl die Wirkung der konzentriert und geschlossen zusammengefassten Werke und spielt mit neuen, ungewohnten Durchblicken. Manche Konstellationen der Hängung, beispielsweise der Pollock im Amerikanersaal, haben bewusst zitathaften Charakter, andere kehren neueAspekte hervor. Die Kunstsammlung thematisiert die Öffnung nach außen und die Konzentration nach innen.

    Rund 2.000 Quadratmeter Ausstellungsarchitektur werden mit der Wiedereröffnung am 10. Juli 2010 in Betrieb genommen und passen sich optisch nahtlos an den Museumsbau aus dem Jahre 1986 an. Die schwarze Granitfassade der Kunstsammlung, deren Inneres lichte und großzügige Räume für die Kunst bietet, steht für ein nobles und modernes Erscheinungsbild. Zur Wiedereröffnung stellen sich die beiden Hallen mit zwei ephemeren und bildhaften Rauminszenierungen von Michael Sailstorfer (Erdgeschoss) und Kris Martin (2. Obergeschoss) dem Publikum vor.

    Der Erweiterungsbau Klee-Halle
    Die neue stützenfreie Ausstellungshalle im Erdgeschoss umfasst ca. 1.100 Quadratmetern und ist vom Foyer des Altbaus aus zugänglich. Ein Band aus Tageslicht, das von oben ins Foyer einfällt, leitet optisch die Besucher. Die lichte Höhe beträgt 6,40 Meter, der Raum wird mit über 500 Strahlern künstlich beleuchtet. Die Klee-Halle steht im Raumplan der Kunstsammlung am Grabbeplatz künftig in erster Linie als Wechselausstellungsraum zur Verfügung. Eine schmale Treppe im hinteren Bereich verbindet das Erdgeschoss mit der neuen oberen Halle.

    Obere Halle
    An die Sammlungsräume des Altbaus schließt im 2. Obergeschoss die zweite neue Ausstellungshalle an. Der ca. 900 Quadratmeter große, stützenfreie mit einer Raumhöhe von ca. 4,90 Meter hat "Mischlicht": Die Decke ist so ausgebildet, dass in den Dachlamellen das Tageslicht verschattet oder verdunkelt werden kann, um in diesen Bereichen bei künstlichem Licht empfindlichere Arbeiten zeigen zu können. Beide Räume des Erweiterungsbaus sind nicht auf bestimmte Kunstgattungen festgelegt. Material, Farbe und Struktur sind so zurückhaltend wie möglich und fügen sich harmonisch an den Altbau. Auch die Fassadengestaltung schließt im Material (Bornholmer Granit) an den Altbau an. Für die Errichtung der Natursteinfassade wurde eigens ein bereits geschlossener Steinbruch auf der dänischen Insel wieder geöffnet. Das noble Erscheinungsbild wird durch die leicht aus der Flucht versetzte Anlieferung akzentuiert. Die Verlagerung der Anlieferung an die Außenwand des Erweiterungsbaus erlaubte am Paul Klee-Platz den Bau eines gesonderten Transportaufzugs, mit dem nicht nur die Depots, sondern auch das 2. Obergeschoss der Sammlungsräume besser zu erreichen sind.

    Grundsanierung des Bestandsbaus
    Seit Juni 2008 wurde der seit fast 25 Jahren genutzte Bestandsbau der Kunstsammlung am Grabbeplatz grundsaniert und damit an den technischen Standard des Erweiterungsbaus angepasst. Die Arbeiten folgten den Anforderungen der internationalen Kooperationen, konservatorischen und technischen Erfordernisse. Fenster und Lichtsegel wurden vollständig ausgetauscht, die Heizungs- und Lüftungstechnik komplett erneuert. Die Sicherheitstechnik der Kunstsammlung befindet sich nun auf neuestem Stand, Sensoren ("kapazitive Meldeanlagen") in allen festen und mobilen Wänden garantieren die größtmögliche Sicherheit der Kunstwerke. Neu gestaltet wurden einige Funktionsräume des Hauses am Grabbeplatz: Die Räume der Bildungsabteilung finden sich nun im ehemaligen Sammlungsbereich Paul Klee mit Büros, vier Werkstätten und einem Labor für Kunstvermittlung. Als erste Künstlerin gestaltet Karin Sander zur Wiedereröffnung diesen Raum. Das ehemalige "Café Zwey" wird zum "Lokal Lieshout", realisiert vom niederländischen Künstler Joep van Lieshout. Auch der Paul Klee-Platz verlangte nach einer Neugestaltung: Im Dezember 2008 ging die britische Künstlerin Sarah Morris als Gewinnerin eines Wettbewerbes für die künstlerische Gestaltung der Nordwand des Paul-Klee-Platzes hervor ("Hornet", 2010). Olafur Eliasson lässt vor den sogenannten Blumenfenstern farbigen Dampf in einem Lichtschacht in den Himmel aufsteigen und erweckt so ein lange verstelltes architektonisches Detail des Bestandsbaus zu neuem Leben.

    Historie: Notwendige Erweiterung
    Die seit etwa 15 Jahren erörterte Errichtung eines Anbaus hat sich in der Vergangenheit als zwingend notwendig erwiesen, um den Aufgaben und Funktionen der Landessammlung besser gerecht zu werden und die bedeutende Landessammlung optimal zugänglich zu machen. Vor sechs Jahren wurde das Kopenhagener Büro Dissing + Weitling, das den 1986 eröffneten Museumsbau am Grabbeplatz entworfen hat, mit der entsprechenden Vorplanung beauftragt. Die Grundsteinlegung wurde am 28. Februar 2008 im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, gefeiert. Seit Juni 2008 wurde auch der Bestandsbau grundsaniert und an den technischen Standard des Erweiterungsbaus angepasst.

    Sammlungspräsentation
    In der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen soll die Kunst in ihren qualitätsvollsten Ausprägungen im Mittelpunkt stehen. Die Werke der Sammlung von Max Beckmann über Joseph Beuys, Georges Braque, Max Ernst, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, René Magritte, Henri Matisse, August Macke, Pablo Picasso, Jackson Pollock, Gerhard Richter bis hin zu Andy Warhol begegnen sich und dem Besucher in einer ganz neuen Präsentationsform. Die Sammlung wird als Einheit betrachtet und ganz pur, auf sich selbst bezogen, aber in neuem Rhythmus gezeigt. Neue, kleinteiligere räumliche Einheiten innerhalb einer mäandrierenden Struktur ermöglichen es, den Betrachter so zu lenken, dass er in einem intimen Parcours auf die großen Einzelwerke unmittelbar zugeht. Die Hängung soll den musealen Aspekt betonen, mit Beruhigung, Dauer und Gültigkeit und mit der Gewissheit, das Vertraute wiederzufinden. Insofern wird auch der berühmte "Amerikanersaal" wieder als solcher zelebriert, allerdings in neuer Konstellation. In der Sammlungspräsentation im 1. und 2. Obergeschoss sind rund 200 Werke zu sehen.

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