Museum Schmela-Haus / Düsseldorf


 

Museum/ Schmela-Haus / Düsseldorf

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    Kontakt

    Schmela-Haus
    Mutter-Ey-Straße 3
    40213 Düsseldorf

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    Information/ Schwerpunkte

    Mutter-Ey-Straße 3: Das Schmela-Haus bereichert als dritter Standort das Gebäudeensemble der Kunstsammlung Nordrhein- Westfalen.

    Das Haus, in dem die Galerie Schmela bis 2008 ansässig war, soll als "experimentelle Probebühne" dienen. Dort werden Diskussionen, Debatten und Vorträge, aber auch Aktionen und Performances stattfinden, und nicht zuletzt ein Treffpunkt für die Düsseldorfer Kunstszene geschaffen. Zudem soll ein reger Austausch mit jungen Künstlern der Kunstakademie ermöglicht werden. Projekte in K20 und K21 erfordern meist längere Vorplanungszeiten, im Schmela-Haus kann unmittelbar auf aktuelle Kunstentwicklungen reagiert werden. So wird der neue Standort in die Neukonzeption der Kunstsammlung einbezogen.

    Zur Historie des Hauses
    Als am 17. September 1971 der renommierte Düsseldorfer Galerist Alfred Schmela in der Mutter-Ey-Straße 3 seine neuen Galerieräume eröffnete, kam dies einer Sensation gleich. Hatte Schmela seinem wegweisenden künstlerischen Programm bislang in einem verhältnismäßig kleinen Ladenlokal in der Hunsrückenstraße eine Plattform geboten, standen ihm am neuen Standort wesentlich größere Räumlichkeiten zur Verfügung, die zudem Joseph Beuys mit einer Ausstellung seiner legendären Arbeit "Barraque D'Dull Odde" eröffnete und in denen er in den folgenden Jahren regelmäßig seine Arbeiten inszenierte. Aufsehen erregte das Bauwerk allerdings nicht nur aufgrund der an ihm ablesbaren Expansion der Ausstellungsfläche. Das von Schmela zusammen mit dem niederländischen Architekten Aldo van Eyck entwickelte Haus wurde als das erste eigens zu diesem Zweck errichtete Galeriegebäude der Bundesrepublik gefeiert. Es entsprach nur in geringem Maße den herkömmlichen Vorstellungen von einem Ausstellungsbau. Abschied vom White Cube: Das fünf Stockwerke umfassende, labyrinthartig verschachtelte Bauwerk schien insbesondere durch die Verwendung von Bimsbetonstein und wegen der dominierenden Grautöne als schlichtweg unangemessen für eine adäquate Präsentation von Kunstwerken. Dennoch beheimatete das turmartige Gebäude über den Tod Schmelas 1980 hinaus erfolgreich die Galerie, die bis 2008 (mit einer mehrjährigen Unterbrechung) von seiner Tochter Ulrike Schmela weitergeführt wurde. 1995 führte der Architekt Günter Zamp Kelp eine bauliche Veränderung durch. Die Durchfahrt zum Hof wurde geschlossen und zu einem in seiner Materialität mit der bestehenden Architektur kontrastierenden Empfangs- und Ausstellungsraum umfunktioniert.

    [Quelle: www.kunstsammlung.de]

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