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"Lichtblicke | Zeitgenössische finnische Fotografie"

Kunstverein KunstHaus Potsdam



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Ausstellung in Potsdam : "Lichtblicke | Zeitgenössische finnische Fotografie"



KünstlerIN:
Markus Henttonen - Pertti Kekarainen - Ola Kolehmainen - Anni Leppälä - Nelli Palomäki

Zeitraum: 03.09.2017 bis 22.10.2017

Licht spielt in der Kunst des Nordens eine besondere Rolle. Von kühler Klarheit und Brillanz der
lichten Mitsommer bis zu tiefster Dunkelheit der Polarnächte zeigt sich ein reiches Spektrum
zwischen Hell und Dunkel, dessen Wirkung sich nicht zuletzt auch in der zeitgenössischen finnischen
Fotografie entfaltet. Seit den 1990er Jahren spielt das Medium Fotografie neben dem Video in der
Kunst Finnlands eine wesentliche Rolle. Längst wird die hohe Qualität im internationalen Kunstbetrieb
wahrgenommen. Die finnische Fotografie präsentiert sich heute als ein reich gedeckter Tisch
mit verschiedenen künstlerischen Strategien und Sichtweisen.
Die Ausstellung LICHTBLICKE gibt einen Einblick in die vielfältigen Tendenzen der aktuellen finnischen
Fotografie. Sie präsentiert exemplarisch Arbeiten unterschiedlicher Generationen, die alle eine
wichtige Position in der finnischen Fotokunst einnehmen und darüber hinaus den Sprung auf die
internationale Kunstbühne geschafft haben. Gemeinsam für die ausgewählten Arbeiten ist der
meisterhafte und kühne Einsatz des Lichtes. Vielleicht ist es gerade dieses kühle und klare nordische
Licht, das die Künstler und Künstlerinnen - bewusst oder unbewusst - inspiriert?

Markus Henttonen zeigt in seiner jüngsten Serie "Twisted Tales - Road to Hope" eine Vielfalt von
Motiven. Die narrativen, teils dokumentarischen, teils inszenierten Arbeiten erinnern an Stills von
Roadmovies. Dies wundert nicht, denn sie sind unterwegs auf mehreren Autotrips durch zufällige
Begegnungen entstanden. Sie berichten über Ängste, Erinnerungen, Hoffnungen und Träume und
lassen Raum für die persönlichen Geschichten des Betrachters.
Das Thema von Pertti Kekarainen ist der Raum - dessen Eigenschaften und Mehrschichtigkeit- sowie
die Mechanismen unserer Wahrnehmung. Seine großformatigen Arbeiten zeigen Innenräume,
Eingangstüren, Durchblicke oder Treppen. Sie sind so raffiniert verfremdet, dass unsere herkömmliche
Vorstellung von der Realität ins Schwanken gerät. Gezeigt werden Arbeiten der aktuellen Serie
"Tila", ein Begriff, der in der finnischen Sprache mehrere unterschiedliche Bedeutungen - wie Raum,
Platz, Lage oder Zustand - hat.
Das fotografische Interesse von Ola Kolehmainen gilt der Architektur. Allerdings geht es ihm nicht
darum, Bauten mit ihren Außen- und Innenräumen im dokumentarischen Sinne festzuhalten. Ob
Profan- oder Sakralarchitektur, der Künstler sucht in einem aufwendigen Arbeitsprozess einzelne
Details, die mit Hilfe von Farbe und Lichte künstlerisch interpretiert werden. Die Motive für die
monumentalen und minimalistischen Aufnahmen fand er in der europäischen Moderne. Seit einigen
Jahren fokussiert er auch historische Sakralarchitektur im islamischen und jüdischen Kulturraum.
Das Oeuvre von Anni Leppälä besteht aus meist inszenierten Einzelaufnahmen in unterschiedlichen
kleineren Formaten. Ihre Bilder zeigen Interieurs, Landschaften, Menschen und Stillleben, die sie in
Ausstellungen zu rätselhaften Wandinstallationen zusammenführt. Dabei kommunizieren die
einzelnen Aufnahmen miteinander, vergleichbar den Strophen eines Gedichtes. Wichtiger Ausgangspunkt
sind ihre eigenen Erinnerungen, vor allem aus der Kindheit. Es inspiriert sie auch die nordische
Malerei des frühen 20. Jahrhunderts.
Die Jüngste in der Ausstellung ist Nelli Palomäki. Sie richtet ihre Kamera auf Kinder und Jugendliche,
die meist an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen. In ihren großformatigen, intensiven und
sensiblen Schwarz-Weiß-Aufnahmen schauen die Protagonisten den Betrachter mit großer Ernsthaftigkeit
an. In den klassisch anmutenden Porträts hält die Fotografin nicht nur die äußere
Erscheinung der Dargestellten meisterhaft fest, sondern auch ihre innere Welt.


Öffnungszeiten:
Di 11 - 15h
Mi, Do, Fr 11 - 18h
Sa + So 12 - 17h



Internetadresse:  http://www. kunstverein-kunsthaus-potsdam.de

Texte & Bild © Kunstverein KunstHaus Potsdam.

Bitte vergewissern Sie sich bezüglich der Aktualität dieser Informationen beim Veranstalter.


  Weitere Infos: Kunstverein KunstHaus Potsdam

Zeitraum: 03.09.2017 bis 22.10.2017

Adresse:
Ulanenweg 9
14469 Potsdam

Telefon: 0331 200 80 86
Email:     info[email protected]
Öffnungszeiten: Di 11 - 15h
Mi, Do, Fr 11 - 18h
Sa + So 12 - 17h


Kunstverein KunstHaus Potsdam

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