Museum Ludwig / Köln

 


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    Kontakt

    Museum Ludwig
    Heinrich-Böll-Platz
    50667 Köln

    Öffnungszeiten:
    Di-So 10-18 Uhr, jeden
    1. Fr im Monat 10-22 Uhr


    http://www.museum-ludwig.de/

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    Information/ Schwerpunkte


    Die Schenkung von 350 Werken moderner Kunst des Ehepaares Ludwig an die Stadt Köln führte 1976 zur Gründung des Museum Ludwig. Den Grundstock bildete außer der Sammlung Peter und Irene Ludwigs die Moderne Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums in der nach 1900 entstandene Exponate aufbewahrt wurden. 1986 wurde das Gebäude zwischen Dom, Rhein und Hauptbahnhof der Architekten Peter Bussmann und Godfrid Haberer eröffnet. Das Museum Ludwig verfügt über eine der bedeutendsten Sammlungen in Europa zur Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart.

    Die Grundlage für die Sammlung legte der Kölner Jurist Dr. Josef Haubrich (1889-1961). Direkt nach dem 2. Weltkrieg schenkte er am 2. Mai 1946 seine Sammlung von Kunstwerken der Expressionisten (Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Otto Mueller) und anderen Vertretern der Klassischen Moderne (Marc Chagall, Otto Dix) der Stadt Köln.

    Durch die Schenkung Peter und Irene Ludwigs 1976 gelangten Exponate der Russischen Avantgarde zwischen 1905 und 1935 (Gontscharowa, Larionow, Exter, Popowa, Malewitsch, Rodtschenko) in einzigartiger Qualität und Quantität ins Museum Ludwig. Hinzu kam die außerhalb der USA umfassendste Sammlung von Kunstwerken der amerikanischen Pop Art (Gemälde, Objekte, Environments von Lichtenstein, Rosenquist, Warhol und Wesselmann).

    1994 übereigneten Peter und Irene Ludwig der Stadt Köln einen wichtigen Teil ihrer Picasso-Sammlung (90 Werke) und bedingten damit den Auszug des Wallraf-Richartz-Museums in ein eigenes Gebäude. Am 31. Oktober 2001 schenkte Irene Ludwig dem Museum Ludwig aus Anlass der Wiedereröffnung 774 weitere Werke Picassos. Die Picasso-Sammlung umfasst einen repräsentativen Querschnitt durch alle Schaffensphasen des Künstlers sowie durch alle Gattungen, Materialien und Techniken. Das Museum Ludwig verfügt damit nach Barcelona und Paris über die drittgrößte Picasso-Sammlung weltweit.


    In der Ausstellung "Die sechziger Jahre" (1969) war im Wallraf-Richartz-Museum erstmals in breitem Umfang zeitgenössische Kunst präsentiert und in die Sammlung aufgenommen worden. Das Museum wurde wegweisend für die Anerkennung und Musealisierung zeitgenössischer Kunst. Diese Vorreiterrolle will das Museum Ludwig unter dem Direktor Prof. Kasper König (seit November 2000) wieder erringen und dabei über die bloße Anerkennung neuer Strömungen hinaus gehen. Das Museum Ludwig lässt Künstler direkt vor Ort - gerne im Dialog miteinander wie in den neuen Projekträumen AC: und DC: -, ihre Positionen entwickeln.

    Ein weiterer Sammlungsschwerpunkt des Museums ist die Fotografie. 1977 war das Gründungsjahr der Sammlung für Fotografie und Video, was seinerzeit für ein Museum zeitgenössischer Kunst ungewöhnlich war: L.Fritz Gruber, der Initiator der photokina-Bilderschauen, verkaufte etwa 1.000 Bilder seiner umfassenden Sammlung an die Stadt Köln. Es kamen wichtige weitere Leihgaben und Stiftungen hinzu u.a. Industriefotografie von A. Renger-Patzsch und fotografische Werke russischer Avantgarde-Künstler. Mit dem Agfa-Photo-Historama verfügt das Museum Ludwig über eine Sammlung zur Geschichte der Fotografie des 19. Jahrhunderts von Weltrang. Die neue VideoLounge dient dem Museum Ludwig als Ort zur Präsentation von Videokunst, die seit den 70er Jahren angekauft wird und auch zukünftig einen Sammlungsschwerpunkt bilden wird.
    [Quelle: http://www.museenkoeln.de]

    Sammlungen:
    Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. z.B.: Werke von Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, August Macke, Otto Müller, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner und Marc Chagall. Weitere Sammlungen mit Werken von Willi Baumeister, Max Beckmann, Alexej von Jawlensky, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Henri Matisse und Ernst Wilhelm Nay...

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Museum Ludwig/ Köln
Daueraustellung: Es erschien den Kölnern wie eine Botschaft aus einer besseren Welt, als Josef Haubrich 1946 seine Schätze der Stadt übergab. Diese Kunst hatte man schon verlore... mehr

 

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