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Axel Anklam, Schnee, 2014, Edelstahl/GfK, Auflage 3+1, 88 x 50 x 40 cm
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Jan Muche, Ateliersituation; rechts: TV, 2012, Acryl, Tusche und Bootslack auf Leinwand, 250 x 300 cm
Ausstellung in Frankfurt/Main : "SCOTT"
Künstler: Axel Anklam & Jan Muche
Zeitraum: 12.09.2014 bis 01.11.2014
Eröffnung am Freitag, 12. September um 19 Uhr
Die Künstler werden anwesend sein.
Performance: Klinke auf Chinch Solo Set
Während des Saisonstarts der Frankfurter Galerien haben wir
am Samstag, 13. und am Sonntag, 14. September von 11-18 Uhr geöffnet.
Axel Anklam
Axel Anklams Skulpturen faszinieren durch Klarheit und Kraft. Dynamische und ruhig fließende Partien folgen einander und erzeugen spannungsvolle Formen. Bevorzugt nutzt der Künstler transparente oder opake Materialien: Edelstahlnetze, Epoxyd, Latex. Schimmernde Oberflächen überziehen metallene Karkassen. Lichtwechsel und Änderungen der Atmosphäre führen zu immer neuen Wahrnehmungen.
Grundlage vieler Skulpturen des Künstlers sind harmonische Strukturen, die auf ausgewählten Tonfolgen beruhen. Zur Übertragung auf die Proportionen der tragenden Elemente benutzt Anklam ein Monochord, welches er der pythagoräischen Harmonielehre folgend einsetzt. Andere Werkserien sind von Landschaftsformationen inspiriert.
Axel Anklam wurde 1971 geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Kunstschmied, erlangte den Meistertitel, arbeitete als Restaurator am Schloß Sanssouci und besuchte das Centro Europeo di Venezia. 1998 schrieb Anklam sich an der HfKD Burg Giebichenstein Halle ein. Er nahm ein Studium der Bildhauerei auf, das er 2004 an der UdK Berlin abschloß. 2006 zeichnete die UdK ihn mit ihrem Meisterschülerpreis aus. 2004 wurden Anklams erste Skulpturen im öffentlichen Raum aufgestellt - in Berlin und Bangkok. Weitere folgten in Frankreich, Japan, Spanien und mehreren deutschen Städten.
2010 erhielt Anklam den Ernst-Rietschel Kunstpreis für Bildhauerei und den Gerlinde Beck-Preis für Skulptur, im gleichen Jahr berief die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ihn zum Gastprofessor. 2013 nahm er an der Biennale di Venezia teil und gewann zwei Ausschreibungen über Kunst am Bau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Jan Muche
Die Transformatoren schwirren. Jan Muche hat eine Vorliebe für Maschinen, frühmoderne Maschinen- und Fabrikanlagen. Schaut man die Bilder an, könnte man auch ,Maschinenfimmel' sagen... Die Maschinerie ragt in die Bilder, ohne dass man sagen könnte, was sie denn nun Sinnfälliges oder zu welchem Zweck produziert. Sie scheint vielmehr mit einer Art selbstgenügsamen Produktion vor sich hin und für sich hin zu wirtschaften. Automatenwirtschaft. Wie der griechische automatos, der aus mysteriöser Eigenbewegung selbstverantwortet handelnde Automat. Schon bei Homer (dem richtigen, nicht Pounds Vater) steht dazu in der Ilias, 18. Gesang (dem technoidesten von allen), zu diesem Etwas-für-sich-/-aus-sich-Tun: ein Wunder dem Auge. Verursachung war den Griechen nebensächlich, Selbstbewegung war, worauf es ankam. Bei Jan Muche geht das aber auch hin zu ordinären Strommasten. So ganz ordinär sind die nicht, sehen eher aus wie ein Roller Coaster. Also: die Vergangenheit elektrifizieren; die konkrete elektrische Utopie (Lenins Elektrifizierung + Sowjetmacht) klappt manchmal auch in Farbe. Besonders wenn man sich nicht scheut, nervende (schrille oder überstumpfe) Industriefarbe zu verwenden. Es gibt noch weitere Ebenen, noch mehr Schichten, in denen Künstler wie Eisenstein mit seinen Kadragen und Bildmontagen, Lissitzky mit seiner Lenintribüne, Gordon Matta-Clark mit seinen Raumschnitten durch feste (Haus)Materie oder jemand wie Frank Stella mit seinen Farbmodulen zum Bildbauklotzrücken oder Farbmauernhochziehen stehen. Von Stella gibt es ein Foto, auf dem er hoch oben im Rohbau eines Wolkenkratzers sitzt, mitten im Stahlträgergerüst. Als (moderner) Maler sitzt man wohl immer in sowas drin.
Ob das nun mit Burroughs' cut-up, Deleuzes und-Erwiderung (pick-up sagt er stattdessen) zusammengeht, mit Godards jump-cuts oder sogar auch mit Chris Markers science-fiction Bildreihen in La Jetee oder seinen Vertigo-Beschwörungen in Sans Soleil, muss man sehen.
Klaus Theweleit, aus: Ekstasen der Zeitenmischung.
Eine Montage zu Bildern von Jan Muche
Die Betrachtung der Arbeiten der vergangenen fünf Jahre zeigt, mit welcher methodischen Konsequenz Jan Muche an einer figuralen Malerei arbeitet, die den Zeitgeist, ebenso wie jegliche Naturalismen, Abbildhaftigkeit und außerbildliche Narration hinter sich lässt, um zu einer eindrücklich konstruktivistischen Bild- und Wirklichkeitsauffassung zu gelangen.
Christian Malycha
Jan Muche wurde 1975 in Herford
geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Lithografen und studierte
2001-2006 bei K. H. Hödicke an der Universität der Künste in Berlin Malerei, zuletzt als Meisterschüler. 2008 übernahm er einen Lehrauftrag an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Jan Muche
lebt und arbeitet in Berlin.
Öffnungszeiten:
Di - Fr 13 - 18 Uhr
Sa 11-16 Uhr
und nach Vereinbarung
Internetadresse: www.rothamel.de
Texte & Bild © Galerie Rothamel.
Bitte vergewissern Sie sich bezüglich der Aktualität dieser Informationen beim Veranstalter.
Weitere Infos: Galerie Rothamel
Zeitraum: 12.09.2014 bis 01.11.2014
Adresse:
Fahrgasse 17
60311 Frankfurt/Main
AnsprechpartnerIn: Herr Jörk Rothamel
Telefon: +49 (69) 21 97 66 91
Email: [email protected]
Öffnungszeiten: Di - Fr 13 - 18 Uhr
Sa 11-16 Uhr
und nach Vereinbarung
Galerie Rothamel
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20.05.2026 bis 06.09.2026 in Graz
Eröffnung: 19.5.2026, 18:00-21:00 Uhr Die Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.) untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (1935?-?2021...
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"A.rtificial I.ntrospection O."
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"Change #0
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"Eröffnung: Nachtruhe"
Weitere Infos: Galerie Thomas Schulte
10.09.2026 in Berlin
Zur Berlin Art Week 2026 präsentiert die Galerie Thomas Schulte die Ausstellung Life-Death von Katharina Sieverding. Im Zentrum steht der gleichnamige Film aus dem Jahr 1969, ergänzt durch großformatige Filmstills sowie bislang unveröffentlichte Polaroids. Entstanden im damaligen West-Berlin, verweist das Werk auf eine frühe Schaffensphase der Küns...
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Wie wird aus Farbe Form? Wann beginnt eine Fläche zu atmen, eine Linie zu schwingen, ein Raster lebendig zu werden? Die Ausstellung "Wenn Farben Formen finden" widmet sich der faszinierenden Beziehung zwischen Farbe, Form und Raum - und zeigt eindrucksvoll, wie aus Klarheit und Reduktion überraschende Dynamik entsteht. Präsentiert werden sowohl au...
Weitere Infos:
"Wenn Farben Formen finden. Werke aus der Sammlung"
Weitere Infos: kunsthalle weishaupt
08.07.2026 bis 15.11.2026 in Köln
KOLLWITZ Ausgewählt. Die persönlichen »Best of« der Künstlerin 8. Juli — 15. November 2026 24 Zeichnungen, reproduziert als hochwertige Lichtdrucke, veröffentlicht in einer Mappe und in drei Auflagen erschienen, um der großen Nachfrage eines breiten Publikums gerecht zu werden: 1920 publizierte Käthe Kollwitz die sogenannte Richter-Mappe — ei...
Weitere Infos:
"KOLLWITZ Ausgewählt."
Weitere Infos: Kollwitz Museum Köln
24.03.2026 bis 30.12.2026 in Nürnberg
New York/Nürnberg/Dallas Der US-amerikanische Künstler Hunt Slonem, der dieses Jahr am 18. Juli 75 Jahre alt wird ist erfolgreicher denn je. Mehrere Ausstellungen finden 2026 in den USA statt, darunter die berühmte Show Hunt Slonem - Bunnies, Birds & Butterflies im Botanischen Garten in Dallas Arboretum von 20. April 20 - 30. September 30. Für 20...
Weitere Infos:
"Hunt Slonem - Neue Arbeiten 2026 Bunnies Birds and Butterflies - Dallas Flower Show"
Weitere Infos: FRANK FLUEGEL GALERIE
26.01.2026 bis 31.12.2026 in Nürnberg
Nürnberg/Kitzbühel/Los Angeles im Januar 2026. In Los Angeles hat das Mr. Brainwash Art Museum wie geplant nach vier Jahren seine Pforten geschlossen. Im Februar eröffnet erstmals die Art Basel Qatar ihre Tore. Gleichzeitig hat FRANK FLUEGEL GALERIE bereits eine der begehrten Vandalized Canvas Kunstwerke von Mr. Brainwash in der Präsentation. Di...
Weitere Infos:
"Mr. Brainwash | 2026 Vandalized Canvas Balloon Girl - Beautiful Girl"
Weitere Infos: FRANK FLUEGEL GALERIE
26.01.2026 bis 31.12.2026 in Nürnberg
FRANK FLUEGEL GALERIE is proud to present Art Basel 2026 Qatar - Edition | Curated Show, a special exhibition staged in parallel with the inaugural Art Basel Qatar. Taking place at the gallery's Nürnberg space, this curated presentation brings together a distinguished selection of original works by internationally celebrated artists Alex Katz, Andy...
Weitere Infos:
"Art Basel 2026 Qatar - Edition | Curated Show at Frank Fluegel Galerie"
Weitere Infos: FRANK FLUEGEL GALERIE
26.01.2026 bis 31.12.2026 in Nürnberg
FRANK FLUEGEL GALERIE mit Standorten in Kitzbühel/Österreich und Nürnberg/Deutschland hat im Januar 2026 neue original Arbeiten von Andy Warhol hereinbekommen. Dies geschieht parallel zur in Qatar stattfindenden Art Basel. Alle Kunstwerke sind natürlich signiert und nummeriert. Die Campbell Soup Serie zählt bei Sammlern zu den beliebtesten Mo...
Weitere Infos:
"Andy Warhol Cambells Soup Vegetarian Vegetable | FRANK FLUEGEL GALERIE"
Weitere Infos: FRANK FLUEGEL GALERIE
24.09.2026 bis 10.01.2027 in Graz
Eröffnung: 23.9.2026, 18:00-21:00 Uhr Die erste institutionelle Ausstellung in Europa, die der US-amerikanischen Malerin Katherine Bernhardt gewidmet ist, präsentiert einen umfassenden Überblick über ihr jüngstes Werk. Mit ihren großformatigen, leuchtend farbigen Gemälden hat sich Bernhardt als eine der markantesten Stimmen der zeitgenössischen Ma...
Weitere Infos:
"Katherine Bernhardt"
Weitere Infos: Halle für Kunst
08.04.2026 bis 20.01.2027 in Nürnberg
Karlsruhe, Nürnberg, Kitzbühel, April 2026 Der deutsche Bildhauer Stephan Balkenhol hat im April 2026 zwei neue Bronzeskulpturen veröffentlicht. Der Titel der Skulpturen ist "Mann mit weißem Hemd und schwarzer Hose 2026" und "Venus 2026". Beide sind 68 cm hoch und in einer Auflage von 30 Exemplaren erschienen. Die beiden Bronzeskulpturen sind b...
Weitere Infos:
"Stephan Balkenhol neue Bronzeskulpturen 2026 erschienen - Mann mit weißem Hemd und schwarzer Hose - Venus | FRANK FLUEGEL GALERIE"
Weitere Infos: FRANK FLUEGEL GALERIE
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