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Ausstellung in Berlin : "Alice Aycock"



Zeitraum: 26.04.2013 bis 29.06.2013

Im Rahmen des diesjährigen Gallery Weekend Berlin (26.-28. April) zeigt die Galerie Thomas Schulte ihre dritte Einzelausstellung mit der amerikanischen Bildhauerin Alice Aycock.
Im Rahmen des diesjährigen Gallery Weekend Berlin (26.-28. April) zeigt die Galerie Thomas Schulte ihre dritte Einzelausstellung mit der amerikanischen Bildhauerin Alice Aycock, die zeitgleich mit zwei umfassenden Zeichnungsausstellungen der Künstlerin im Parish Art Museum und der Grey Art Gallery in New York eröffnet. Zur Vernissage wird die Künstlerin anwesend sein.

Alice Aycock erlangte als eines der jüngsten Mitglieder der Künstlergruppe um Gordon Matta-Clark und die 112 Greene Street Gallery in den 1980er Jahren international frühzeitig Anerkennung für ihre großformatigen, technischen Installationen. Mit dem Beginn ihrer Laufbahn in der umtriebigen New Yorker Kunstszene kann sie als Vorreiterin zahlreicher Künst-lerinnen gelten, die in der bildenden Kunst die Linien männlicher Vorherrschaft durchbrochen haben. Zugleich gehörte sie zu einer Künstlergeneration, welche sich die technizistische und positivistische Haltung der westlichen Zivilisation zu eigen machte und gleichzeitig in Frage stellte. Wie viele der mit der modernistischen Tradition verbundenen Künstler vor ihr, erforschte sie nicht-westliche Kulturen und setzte sich mit den Traditionen in Architektur, Wissenschaft und den Künsten auseinander.

Aycocks künstlerische Anfänge sind, mit ihrem Rückgriff auf Naturmaterialien, aus denen sie architektonische und halbarchitektonische Skulpturen und Installationen fertigte, vor allem in der Land Art zu suchen. Später wandte sie sich vermehrt technischen Skulpturen und Apparaten zu: "Vieles an meiner Arbeit, sei es im privaten oder im öffentlichen Bereich, ist eine Betrachtung der philosophischen Auswirkungen der Technologie, angefangen bei den einfachsten Werkzeugen (dem Pfeil und dem Pflug) bis zum Computer. Zahlreiche meiner Arbeiten beinhalten Bilder von Rädern und Turbinen sowie Referenzen zu Energien in Form von Spiralen, Windhosen, Strudeln, Kreiseln, Wirbeln und so weiter."

Auch die großformatige Aluminiumskulptur Super Twister II, die im Mittelpunkt von Aycocks Ausstellung in der Galerie Thomas Schulte steht, lässt sich in diesem Kontext betrachten. Innerhalb des Gesamtwerkes von Aycock gehört sie zu einer in jüngster Zeit entstandenen Gruppe von skulpturalen Assemblagen, welche die Kraft von Winden visualisieren. Super Twister II steht in einem engen Zusammenhang mit Aycocks Park Avenue Paper Chase Projekt, welches die Künstlerin im kommenden Jahr auf der New Yorker Park Avenue zwischen der 52. und der 57. Straße realisieren wird. In ihrer dynamischen, raumgreifenden Form verbildlichen die sechs für dieses Projekt geschaffenen Skulpturen Windenergien ebenso wie die Kraft von kollidierenden Gedanken und Ideen, die permanent durch Stadt und Straßen fließen. Die Skulpturen, die an Wellen, Wirbelströme, an Turbinen und Windhosen erinnern, werden so zu Metaphern von Großstadtdynamik. Gleichzeitig nimmt Aycock auf die Papiermodelle Bezug, die von Architekten angefertigt werden und bereits den russischen Konstruktivisten zur Visualisierung ihrer künstlerischen Ideen dienten.

Neben der Skulptur Super Twister II werden in der Galerie Thomas Schulte Zeichnungen präsentiert, welche Teil von Aycocks Park Avenue Paper Chase Projekt sind. Obwohl die Künstlerin in erster Linie für ihre großformatigen Installationen und Skulpturen im Außenraum bekannt ist, dient ihr das Medium der Zeichnung seit jeher als Experimentierfeld künstlerischer Ideenentwicklung. Hier visualisiert Aycock ihre skulpturalen Formen und schafft zugleich ein ausdrucksstarkes zeichnerisches Werk, das für sich selbst steht: "Alice Aycock ist eine Künstlerin, die auf Papier denkt und ihre eindrucksvollen Zeichnungen sind gleichzeitig Konstruktionspläne und Science-Fiction-Vorstellung. (…) Neben den Zeichnungen für tatsächliche öffentliche Projekte beschäftigt sich Aycock zunehmend mit virtueller Realität und ihre aktuellen Arbeiten thematisieren die Verwischung des Wirklichen, des Vorgestellten, und des fast Wirklichen, und erlauben uns so, um in ihren eigenen Worten zu sprechen, uns ‚ferner an einen anderen Ort‘ zu versetzen."

Alice Aycock wurde in Harrisburg, Pennsylvania, geboren und lebt und arbeitet in New York City. Ihr Werk wurde u.a. in Einzelausstellungen im Museum of Modern Art, New York, im Museum of Contemporary Art, Chicago, und im amerikanischen Pavillon bei der Biennale in Venedig (1980) präsentiert. Zu den wichtigen Gruppenausstellungen gehören die Whitney-Biennalen von 1979 und 1981 in New York und Content: A Contemporary Focus, 1974-86 im Hirshhorn Museum & Sculpture Garden, Washington D.C. In Deutschland wurde Aycock erstmals im Rahmen der Documenta 6 (1977) ausgestellt, 1983/84 dann in einer umfassenden Wanderausstellung im Württembergischen Kunstverein, Stuttgart, im Kölnischen Kunstverein und im Skulpturenmuseum, Marl. Erstmals wieder in Deutschland nach mehr als zwanzig Jahren präsentierte die Galerie Thomas Schulte in ihren Räumen in Berlin 2010 eine Ausstellung der Künstlerin. Aycocks Arbeiten waren zuletzt als Teil der ersten größeren Museumspräsentation von Land Art unter dem Titel Ends of the Earth: Art of the Land to 1974 im Los Angeles Museum of Contemporary Art und im Münchener Haus der Kunst (2012) zu sehen sowie in Materializing "Six Years": Lucy R. Lippard and the Emergence of Conceptual Art im Brooklyn Museum (2012/13). Im Zusammenhang mit Aycocks umfangreicher Zeichnungsretrospektive in der Grey Art Gallery (New York University) und im Parish Art Museum wurde ein umfassender Katalog ihres zeichnerischen Oeuvres veröffentlicht. Die Ausstellung wird 2014 im University Art Museum an der University of California in Santa Barbara und im Santa Barbara Museum of Art zu sehen sein.


Öffnungszeiten:
Di - Sa 12-18 Uhr



Internetadresse:  http://www.galeriethomasschulte.de



Bitte vergewissern Sie sich bezüglich der Aktualität dieser Informationen beim Veranstalter.


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