Barbara Schulte-Zurhausen / Düsseldorf


 

KuenstlerIn/ Barbara Schulte-Zurhausen / Düsseldorf

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    Über die Arbeit/ Zur Person

    Barbara Schulte-Zurhausen - FarbLichtRaum

    MALEREI

    Wahrnehmung als solche ist das beherrschende Thema der Malerei von Barbara Schulte-Zurhausen. Sie nähert sich ihm auf dreifache Weise, durch eine bestimmte Maltechnik, eine bestimmte Auffassung des darzustellenden Inhalts und durch die räumliche Anordnung der Kunstprodukte/Bilder.
    Die von Barbara Schulte-Zurhausen verwendete Technik, natürliche wie auch synthetische Farb-stoffe als Pigmente in Eitempera gebunden auf unterschiedliche Bildträger aufzu¬tragen, eröffnet die Möglichkeit, den Farben eine Mehrdimensionalität zu verleihen. Dadurch gelingt es, abhängig vom Betrachtungswinkel und Lichteinfall eine Vielzahl von Farbtönen zu erzeugen. Auf diese Weise bewirkt das Durchscheinen tieferliegender Farbschichten einen Farbeindruck beim Betrachter, der die Farbe als das komplexe Wahrnehmungsprodukt miteinander verflochtener farblicher Tiefenstrukturen erscheinen läßt. Die Farbe präsentiert sich somit nicht als etwas ausschlie߬lich Gegenständliches, sondern sie ist das stets wechselnde Resultat der Wahrnehmung, die sich im Auge des Betrachters einstellt.


    Die Wahl des Inhalts hat sich diesem Wahrnehmungsprozeß unterzuordnen. Schulte-Zurhausen verzichtet daher bewußt auf jeden begrifflichen oder intuitiv-anschaulich zu fassenden Inhalt wie auch auf formgebende Strukturen, da dies von dem Thema ablenken würde, die Farbe als solche in ihrer Eigentümlichkeit, Eigendynamik und Eigenwertigkeit zu fassen. Das konsequente Versagen jedweder inhaltlichen Fixierung soll den Blick des Betrachters auf die Autonomie der Farbe und den Wahrnehmungsprozeß selbst lenken.
    Ihren Abschluß findet diese Konzeption der Malerei von Barbara Schulte-Zurhausen in der räum¬lichen Anordnung der Bilder. Deren Abstand zueinander ist ein weiteres Mittel, Farbnuancen hervorzuheben. Diese Möglichkeit zur Verfeinerung subtilster Farbschattierungen hat sie in seriellen Bildsequenzen, sogenannten Farbbändern, eingesetzt. Die minimal variierten Farbtöne werden durch unterschiedliche Abstände zueinander in ein farbliches Spannungsverhältnis gebracht und lassen durch ihren Zusammenklang jeweils neue Farbempfindungen entstehen.

    Martin Hauser



Texte & Bild © Barbara Schulte-Zurhausen

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