Matthias Zimmermann / Basel


 

KuenstlerIn/ Matthias Zimmermann / Basel

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    Über die Arbeit/ Zur Person

    KÜNSTLERISCHER WERDEGANG

    Decodierung von fotografisch abgebildeter Wirklichkeit in eine Formensprache, Reflexionen um digitale Raumrepräsentation und virtuelle Distanzauflösung bilden ein gedankliches Sammelsurium aus dessen Gestaltungsexperimenten Matthias Zimmermann Arbeiten in medienkünstlerischem Kontext entstehen lässt. Sein kreativ-akademischer Werdegang bildet einen Spannungsbogen über Studien an der Musikhochschule Bern in musikalischer Komposition, Kunst & Vermittlung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern, so wie Game Design und Art Education an der Zürcher Hochschule der Künste. Matthias Zimmermanns Werk fand eine internationale Rezeption in Ausstellungen von Museen und Galerien sowie in wissenschaftlichen und reflexiven Texten div. Autoren



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    KünstlerInnen-Statement:

    "«Modell-Welten» - Ein von der Welt hergestelltes Modell... In der Regel versteht sich ein Modell als Entwurf einer Idee, die in die Realität übersetzt wird. Ich kehre diese Logik um, indem ich aus meiner Wahrnehmung der Realität, Modelle abstrahiere und in eine Formensprache decodiere. Aus der Idee des virtuellen Raumes entwickle ich grossformatige Gemälde auf Leinwand, welche Landschaften unterschiedlicher Atmosphären und Konsistenzen als ein Raumkonstrukt zeigen, die wie Laboratorien agieren in denen verschiedenste Inhalte eine Verbindung und Synergie finden. Zu sehen sind fantasiehafte, virtuell anmutende Welten, deren Farben und räumliche Geometrie sorgfältig ausbalanciert sind. Den Bildthemen liegen teils frei erfundene, teils real existierende Orte und Gebäude zugrunde, die als modellhafte Weltvorstellung operieren. Diese «Modell-Welten», wie ich meine künstlerische Arbeit nenne, verstehen sich somit als ein von der Welt hergestelltes Modell, das Sinnbild für eine multimediale, technische, vorwiegend digital-vernetzte und stetig beschleunigende Welt ist. Wir befinden uns in einer Zeit, in der sich Mensch und Maschine immer näher kommen. In absehbarer Zeit vielleicht «ineinander verschmelzen». Der Mensch überträgt immer mehr von seinen Fähigkeiten auf den Computer. Gliedert seinen Schaffensprozess in eine manuelle Fingerfertigkeit und in eine viel präzisere «Maschinenfertigkeit» auf. Meine Bilder sind in ihrer Endform gleichwohl ein Produkt von Mensch wie auch Maschine und stehen für gegenseitigen Austausch und die daraus resultierende Wechselwirkung. So wie die Materie für meine Bilder sich aus der realen und virtuellen Welt speist, so spiegelt sich dieser Gegensatz auch in meinem hybriden Arbeitsprozess, der ein Bogen bildet über das Skizzieren, Malen und Basteln von Hand, der anschliessenden Digitalisierung zwecks virtueller Bearbeitung und der endgültigen Verwirklichung durch einen Pigmentdruck; womit das auf Daten basierende Bild digitaler Berechnung in den realen Raum, in Form eines Gemäldes auf Leinwand, überführt wurde. Meine Bilder sind als Beitrag zu verstehen von traditioneller Malerei und einer digital operierenden Vorstellungswelt, die sich aber im Stil eines traditionellen Begriffs von Malerei im Sinne von Mimesis, Illusion und Allusion bewegt."

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Texte & Bild © Matthias Zimmermann

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