Kolja Raic Kohnen (posthum) / Herten


 

KuenstlerIn/ Kolja Raic Kohnen (posthum) / Herten

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    Kontakt

    Kolja Raic Kohnen (posthum)
    August Schmidt Strasse 23
    45701 Herten

    Telefon: 01755823633
    Email:     heinz@kohnen.org


    http://heinzkohnen.com

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    Über die Arbeit/ Zur Person

    Kolja Raic Kohnen Posthum 16.11.2012 im Alter von 27 Jahren .
    Als jüngster Bruder von drei Brüdern am 27.08.1985 geboren. Nach dem Abitur 2005 begann er mit dem Studieum der Physik an de RUB Bochum.
    Ausser seiner sehr ausgeprägten Fähigkeit im Bereich der Programmierung, die er in diversen Praktika z´nd Firmen ausbauen konnte, war Kolja ein sehr sportlicher Mensch. In seiner Jugend war er aktiver und erfolgreicher Zehnkämpfer sowie Hürdenläufer und nahm an deutschen Meisetrschaften teil.




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    KünstlerInnen-Statement:

    Kunst ist ... eine Ausdrucksform, die oft in langen, dunklen Na¨chten, in denen der Ku¨nstler allein mit sich und der Krankheit nach neuen Stilen sucht, entstanden ist. Kolja hat uns gezeigt, dass man im Leben so viele kleine Dinge hat, die scho¨n sind, und damit hat er uns eine lange Zeit sehr glu¨cklich gemacht. Kolja nutzte die Kunst als Ventil fu¨r seine Krankheit. Neben der Malerei galt seine große Leiden- schaft der Literatur und der Musik. Er ho¨rte sowohl klassische als auch moderne Pop-, Rock- und Jazzmusik. Seine Lieblingsautoren waren u.a. Thomas Mann, Friedrich Nietzsche, Hermann Hesse und Helge Schneider. Sein Nachlass entha¨lt aber auch eine Menge an eigenen Geschichten und Gedichten, die zurzeit von seiner Mutter in eine fu¨r jeden leserliche Form gebracht werden. Kolja Raic Kohnen hat in seiner fru¨hen Scha ensphase zuna¨chst seine Ideen und Phantasien in der klassischen O¨lmalerei (Leinwand, Pappe, Holz) ausgedru¨ckt. Weitaus gro¨ßere Ausdrucksmo¨glichkeiten fand er schnell beim Tablet Painting (Zeichnen auf dem Computer-Tablet). Hier schuf er eine Epoche, die auch in Anlehnung an die von ihm gescha ene Kunst gur “Thomas Waelter" als "Waelterismus" bezeichnet wird. Zwei verschiedene Ausdrucksformen sind fu¨r seine Kunst typisch: Selbst erstellte farbgewaltige, ex- plodierende dichte Darstellungen, die von den wechselnden Stimmungen seiner Krankheit gepra¨gt waren, sowie unglaublich intensive Verfremdungen von Fotogra en seiner Umwelt. Inzwischen hat diese Art der Malerei viele Anha¨nger gefunden. Durch die internationale Verbreitung u¨ber die sozialen Medien zeigen selbst Ku¨nstler aus den USA Interesse an dieser neuen neohumanen Stilrichtung. "Waelterismus" gilt heute als Geheimtipp unter den Kunstexperten und gilt fu¨r viele zeitgeno¨ssische Ku¨nstler als wegweisend. Dagmar & Heinz Kohnen Herten, den 14.6.2018

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    Künstlerischer Werdegang/ Lebenslauf:

    Kolja war der ehrlichste Mensch, den wir kennen. Er hat nie gelogen. Ganz egal worum es ging, wenn man Kolja in die Augen geschaut hat und ihm eine Frage gestellt hat, hat er die Wahrheit gesagt. Er hat auch nie schlecht über andere Menschen gesprochen. Und es macht uns unendlich traurig, dass er nie geschafft hat, selbst zu erkennen, wie viel Gutes in ihm steckte.

    Es waren die einfachen, kleinen Dinge, die ihn glücklich gemacht haben, wie ein Stück Parmesan oder ein Schalkespiel, ein Spaziergang im Schlosspark, ein schönes Lied oder eine von ihm von allen Seiten perfekt gegrillte Bratwurst.

    Kolja hat uns gezeigt, dass man im Leben so viele kleine Dinge hat, die schön sind, und damit hat er uns eine lange Zeit sehr glücklich gemacht.

    Kolja nutzte die Kunst als Ventil für seine Krankheit. Neben der Malerei galt seine große Leidenschaft der Literatur und der Musik. Er hörte sowohl klassische als auch moderne Pop-, Rock- und Jazzmusik. Seine Lieblingsautoren waren u.a. Thomas Mann, Hermann Hesse und Helge Schneider. Sein Nachlass enthält aber auch eine Menge an eigenen Geschichten und Gedichten.

    Kolja erkrankte sehr wahrscheinlich schon in der Pubertät an einer Bipolaren Störung und begab sich 2008 in psychiatrische Behandlung. Von da an kämpfte er mit verschiedensten Therapien, Klinikaufenthalten und Medikamenten gegen die Erkrankung.

    Leider war er nicht stark genug und gab am 16.11.2012 den Kampf auf.?

    Die Eltern: Dagmar und Heinz Kohnen



Texte & Bild © Kolja Raic Kohnen (posthum)